Chlöisu - die Wirklichkeit ist nicht alles

Theater
Einpersonenstück über den Berner Musiker Niklaus (Chlöisu) Friedli (1948-1981), dessen Album „Wohäre geisch?“ bis heute Kultstatus geniesst. Der Soloabend verbindet Schauspiel und Musik.
Der Soloabend erzählt vom Leben von Chlöisu Friedli, einem Pianisten, der in den 1970er-Jahren dem Blues Berndeutsch beigebracht hat. Von ihm gibt es nur ein einziges Album, dessen Stücke man aber bis heute kennt. Neben seiner ausgeprägten Lebenslust und seiner Leidenschal für die Musik war sein Leben auch immer wieder gezeichnet von Krisen und langen Klinikaufenthalten, trotz oder wegen derer er seinen ganz eigenen, unverkennbaren MusiksYl entwickelt hat. Es ist die Geschichte von einem Gratwanderer, der nach und nach an den Rand gespült wurde – bis er dort den Zug nahm, wo es keinen Bahnhof gab und seinem Leben somit frühzeiYg ein Ende setzte. Wie schon das erste Solo "EIN KUSS – ANTONIO LIGABUE" besteht auch dieser Abend wieder aus zwei Kunstrichtungen: Diesmal nicht aus Schauspiel und Malerei, sondern aus Schauspiel und Musik. Der Abend ist nicht einfach nur die Wiedergabe von Friedlis Biografie, sondern auch eine Auseinandersetzung mit den beiden Konstrukten „Wirklichkeit“ und „Fantasie“ – etwas, womit sich Friedli aufgrund seiner psychischen Erkrankung auch immer wieder auseinandersetzen musste.

[email protected] / 041 920 40 20

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